Presse
KN Artikel vom 08.01.2016
Charlie vivra! in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Familie Mehdorn Stitung
http://www.okkiel.de/ki/sehen/sehen_on_demand/2016/01/charlie_vivra.php

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Offener Kanal Kiel vom 09.12.2015
"Liberté - Égalité - Fraternité" - Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Hermann Ehlers Akademie und dem Centre Culturel de Kiel"
http://www.okkiel.de/ki/sehen/sehen_on_demand/2015/12/Frankreich_Terror.php

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Côté Brest, Artikel vom 30.09.2014
"Brest-Kiel: 50 ans de jumelage"
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KN-Artikel vom 05.02.2014
"Goldhochzeit für Kiel und Brest"
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KN-Artikel vom 02.06.2012

Französisch Vorlesewettbewerb 2012 der weiterführenden Schulen aus Schleswig-Holstein

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Aus ParisBerlin Ausgabe November 2011

DES NOUVELLES IMPULSIONS POUR LA SOCIÉTÉ CIVILE

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KN-Artikel vom 27.09.2011

Kongress unterstreicht deutsch-französische Freundschaft

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KN-Artikel vom 23.09.2011

Deutsch-französisches Tandem

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KN-Artikel vom 31.01.2011

"Feier mit vielen Gaumenfreuden
"
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KN-Artikel vom 28.01.2011

"Frankreich hat viele Fans in Kiel"



Die Erfolgsgeschichte begann im Januar 1951 mit einer großen Überraschung: Initiator Bellani startete zusammen mit zwei weiteren Frankreichfreunden einen Aufruf in unserer Zeitung, um einen Club zu gründen mit vielleicht 50 bis 60 Mitgliedern. Doch gleich am ersten Abend ließen sich mehr als 100 Frankreich-Interessierte eintragen. Die neue Gesellschaft, die sich die Förderung des kulturellen Verständnisses, des persönlichen Kontaktes und Gedankenaustausches „im Geiste der Völkerverständigung und der europäischen Zusammenarbeit“ auf die Fahnen schreibt, hatte nach ihrer Gründung aber noch kein eigenes Büro. Die erste und langjährige Sekretärin Stephanie Schwarzlose stellte daraufhin kurzerhand zwei Räume in ihrer Privatwohnung zur Verfügung."

"Schnell gewann die Gesellschaft an Bedeutung: 1958 kam ein Kuratorium hinzu, später eine Jugendgruppe. Prof. Albert Raasch, damaliges DFG-Vorstandsmitglied, handelte als „Botschafter Kiels“ 1964 die Partnerschaft mit Brest aus."

"Bis heute zählt der Kieler Verein nach Angaben der Vorsitzenden Annette de La Motte und Vorstandsmitglied Eva Mecking unter den 141 Organisationen bundesweit nicht nur zu den ältesten in Deutschland, sondern mit etwa 220 Mitgliedern auch nach wie vor zu den größeren. Das Erfolgsrezept liegt zum großen Teil offenbar in dem vielseitigen Angebot begründet. „Wir versuchen uns, neu zu erfinden“, erklärt Lehrerin Annette de la Motte und verweist auf gemeinsame neue Aktionen mit Schulen: Ab März können Eltern einen Französisch-Crashkursus belegen, bei dem sie die Vokabeln nach den gleichen Lehrbüchern wie ihre Sprösslinge büffeln können – mit einem zeitlichen Vorsprung. Mit Brest plant man ein Skateboard-Projekt."

"Doch Bewährtes bleibe, so Eva Mecking, ebenfalls im Angebot: Klassische Sprachkurse, Vorlesewettbewerb, Kieler-Woche-Lesungen, Theatergastspiele, Chansonabende mit dem Chor der Gesellschaft, vor allem aber die Wein-Abende. Denn französisch über Weinbau zu parlieren, während edle Tropfen kredenzt werden, zieht seit vielen Jahren Besucher magisch an. Bei etlichen Projekten arbeitet die Deutsch-Französische Gesellschaft eng mit dem Centre Culturel Français zusammen, mit dem sie oft verwechselt wird. Doch während das Institut eine staatliche Einrichtung mit Kulturauftrag ist, setzt sich die Gesellschaft nur aus Ehrenamtlichen zusammen. Die Gründung des Centre Culturel, die der damalige Vorsitzende der Gesellschaft, Karl Gebhardt, vorantrieb, verhalf der DFG 1988 zu eigenen Räumen – ein Stockwerk über dem Centre: Seitdem residiert Frankreich in Kiel in einem früheren Schulgebäude in der Hardenbergstraße 11."

"Gut besuchte Veranstaltungen, stabile Mitgliederzahlen – der Verein blickt optimistisch in die Zukunft, auch weil er das Romanistik-Seminar der Kieler Universität an seiner Seite weiß. An vielen Projekten sind Studierende beteiligt, während Mitglieder der Gesellschaft ihr Wissen in Lehrveranstaltungen einbringen. Deshalb hofft die Vorsitzende, noch mehr junge Nordlichter für das Nachbarland zu begeistern – trotz des Trends, dass viele Schüler statt Französisch eher Spanisch als Lehrfach wählen. Eine besondere Attraktion kann die Gesellschaft in ihrem Jubiläumsjahr jung wie alt anbieten: Margarete Mehdorn, seit langem Vorstandsmitglied der Gesellschaft in Kiel, hat sich als stellvertretende Vorsitzende der Dachorganisation „Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa“ dafür stark gemacht, dass deren Jahreskongress samt Jugendseminar im September nach Kiel kommt. Bis zu 240 Teilnehmer aus beiden Ländern werden zum Austausch unter dem Titel „Kurs auf die europäische Integration“ erwartet. Für die Jubiläumsfeier „Grand diner dansant“ am kommenden Sonnabend haben sich bereits 80 Gäste, auch viele Nicht-Mitglieder, angemeldet.